TuS Koblenz hat den ersten Sieg in der 3. Liga eingefahren. Bei Aufsteiger VfR Aalen gab es einen 2:1-Erfolg. Vor 3.578 Zuschauern in der Scholz-Arena brachte Johannes Rahn die Elf von Trainer Petrik Sander bereits in der 9. Spielminute mit 1:0 in Führung. Danach versäumte es die TuS einen zweiten Treffer nachzulegen. Dies wurde in der 53. Spielminute bitter bestraft: Aalens Lechleiter traf nach einem Kopfballabpraller zum überraschenden 1:1-Ausgleich. Danach waren die Gastgeber besser im Spiel und setzten die Koblenzer weiter unter Druck. Doch die TuS überstand diese Phase schadlos. In der 78. Minute war es dann Stürmer Massimo Cannizzaro, der nach einem Freistoß den Ball per Kopf im Aalener Gehäuse unterbringen konnte. Es blieb beim wichtigen 2:1-Auswärtserfolg. TuS Koblenz tritt bereits am kommenden Mittwoch im Stadion Oberwerth gegen Rot-Weiß Erfurt an (04.08. um 19 Uhr).
„Wir sind angekommen; nach dem Abstieg und mit 15 neuen Leuten weiß man ja nie, was los ist.“ Was Trainer Arie van Lent für Rot Weiss Ahlen festhielt, galt natürlich auch für TuS Koblenz. Zwar ist die Zahl der Neuen bei der TuS – je nach dem, wie man rechnet – deutlich höher, doch das Gefühl, die Dritte Liga angenommen zu haben, überwog auch bei den Koblenzer Akteuren. Mit einem Unterschied: Während sich der Ahlener Trainer mit dem 0:0 vollauf zufrieden zeigte, haderten sein Kollege Petrik Sander und seine Mannschaft mit dem Ergebnis. „Das Unentschieden ist leistungsgerecht, aber wir wollten gewinnen. Und bei einem 1:1 hätten wir wenigstens einen Torerfolg gehabt“, lautete Sanders Analyse.